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🌿Loslassen durch Akzeptanz - Über Selbstführung, innere Ruhe und die Entscheidung für Leichtigkeit

  • 24. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Loslassen ist eines dieser Worte, die wir oft benutzen,

wenn wir eigentlich etwas anderes meinen.

Wir meinen Erleichterung.

Wir meinen Frieden.

Wir meinen das Ende eines inneren Kampfes.


Doch wirklich loslassen können wir erst dann,

wenn wir akzeptieren, was wir nicht ändern können.


Akzeptanz ist kein Aufgeben.

Sie ist ein inneres Anerkennen dessen, was ist.

Nicht als Zustimmung.

Nicht als Rechtfertigung.

Sondern als Realität.


Wir können Menschen nicht ändern.

Nicht ihre Muster,

nicht ihre Grenzen,

nicht ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.


So oft versuchen wir es trotzdem.

Aus Liebe.

Aus Hoffnung.

Aus dem Wunsch heraus, gesehen zu werden.


Doch dieser Versuch bindet Kraft.

Er hält uns fest – innerlich.


Loslassen beginnt dort,

wo wir aufhören zu kämpfen

und unsere Energie wieder zu uns zurückholen.



🌱Selbstführung statt innerem Kampf



Für mich ist genau hier der Punkt,

an dem Selbstführung beginnt.


Selbstführung heißt nicht, alles im Griff zu haben.

Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden,

wie nah ich Menschen, Situationen und Themen

an mich heranlasse.


Meine Grenzen liegen dort,

wo Respekt endet.

Wo Beschämung beginnt.

Wo Übergriffigkeit Raum bekommt.


Mich selbst zu führen heißt,

diese Grenzen zu achten.


Für mich.

Und für meine Kinder.

Nicht aus Härte.

Sondern aus Verantwortung.



🔆In der eigenen Mitte bleiben



Wenn ich akzeptiere,

was ich nicht ändern kann,

entsteht etwas Neues.


Ruhe.

Klarheit.

Innere Stabilität.


Ich bleibe in meiner Mitte,

auch wenn es im Außen unruhig ist.

Auch wenn Beziehungen sich verändern.

Auch wenn Dinge zu Ende gehen.


Aus dieser Mitte heraus

kann ich präsent sein.

Regulierend.

Verlässlich.


Nicht perfekt –

aber verbunden.



✨Entschleunigung, Leichtigkeit und das eigene Jahresthema



Jedes Jahr trägt ein eigenes inneres Thema in sich.

Einen Schwerpunkt, der nicht geplant,

sondern gespürt werden will.


Für mich war das letzte Jahr geprägt von Entschleunigung.

Zu viel war zu viel geworden.

Ich habe reduziert, vereinfacht, losgelassen,

damit überhaupt wieder Ruhe entstehen konnte.


Dieses Jahr steht für mich unter einem anderen Wort:

💫Leichtigkeit.

Nicht als Zustand.

Sondern als Ausrichtung.


Ich frage mich heute nicht mehr:

Was halte ich noch aus?

Sondern:

Was darf leichter werden?

Was muss ich nicht mehr tragen?



🌸Zur Ruhe kommen, um sich selbst zu hören



Um solche Antworten zu finden, braucht es keine perfekte Meditationspraxis.

Es braucht Raum.

Weite.

Momente von Stille.


Ein Spaziergang.

Ein Blick in die Landschaft.

Das Meer, wenn es möglich ist.

Oder einfach das Liegenlassen der Gedanken,

ohne jeden sofort festzuhalten.



Diese Ruhe ist heilsam.

Sie bringt uns zurück zu uns selbst.

Manchmal hilft auch eine einfache Umkehrfrage:

Was müsste ich tun,

damit mein Leben schwer bleibt?

Damit ich mich selbst übergehe?



Die Antworten sind oft klar.

Und genau darin liegt die Entscheidung.

Loslassen durch Akzeptanz

ist kein Rückzug aus dem Leben.

Es ist eine bewusste Art, es zu führen.



Ich nehme an,

was ich nicht ändern kann.

Ich lasse los,

was mir nicht guttut.

Und ich richte mich aus

an dem, was mir entspricht.



Das ist Selbstführung.

Das ist innere Freiheit.



Dein Ich. Deine Freiheit. Dein Leben.🩷


Sandra Elgeti Portrait

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