⁉️Mach’s perfekt – sonst bist du nichts wert?!
- 29. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Dez. 2025
Wie wir Frauen im Perfektionismus gefangen sind (und wie wir uns befreien)
Wir Frauen wachsen oft mit einem unsichtbaren Mantra auf:
⚠️Sei perfekt – dann wirst du gesehen. Sei stark – dann wirst du geliebt. Mach es allen recht – dann bist du gut genug.
Schon in der Kindheit haben viele von uns gelernt:
🌪️Fehler bedeuten Liebesentzug.
🌪️Gefühle machen angreifbar.
🌪️Leistung bringt Anerkennung.
Und wir wurden gut darin.
Gut in der Schule, gut im Helfen, gut im Aushalten.
So gut, dass wir irgendwann gar nicht mehr wissen, wer wir wirklich sind – wenn wir nicht funktionieren.
🛑Willkommen im Zeitalter von Instagram & Selbstoptimierung
Heute scrollen wir durch Hochglanzbilder und perfekte Morgenroutinen.
Wir sehen scheinbar mühelose Mütter, strahlende Gründerinnen, top-gestylte Körper mit Affirmationen darunter.
Und wir glauben: So müsste ich auch sein.
Aber was wir nicht sehen:
🕳️Die Tränen nach dem Zusammenbruch.
🕳️Die Angst, nicht zu genügen.
🕳️Die Panik, es unseren eigenen Kindern genauso weiterzugeben.
⚖️Karriere oder Kinder? Es ist nie „richtig“
Viele Frauen erzählen mir: Egal was ich tue – es ist falsch.
Habe ich Kinder, soll ich zu Hause bleiben.
Gehe ich arbeiten, bin ich eine Rabenmutter.
Habe ich keine Kinder, bin ich egoistisch oder karrieregeil.
Will ich beides – Familie und Selbstverwirklichung –, ist es „verantwortungslos“.
Was hier passiert, ist kein individuelles Versagen.
Es ist ein struktureller Widerspruch, den Frauen täglich spüren:
Wir leben in einer Gesellschaft, die uns sagt, wir können alles sein –
aber wehe, wir sind es wirklich.
Und so entsteht ein unsichtbarer Druck, der sich in unsere Körper frisst.
In unser Muttersein.
In unsere Partnerschaften.
In unsere Selbstbilder.
🫣Die Angst, es falsch zu machen
Viele Frauen, mit denen ich arbeite, tragen eine tiefe Angst in sich.
Nicht nur, zu versagen – sondern ihre eigenen Wunden weiterzugeben.
Sie wollen alles richtig machen, damit ihre Kinder nicht dasselbe durchleben wie sie selbst.
Doch genau dieser Anspruch macht krank.
Perfektionismus ist keine Stärke.
Er ist oft ein Trauma in Hochglanzoptik.
„Wenn ich perfekt bin, werde ich nicht verletzt.“
Das glaubt das Kind in uns.
Aber wir sind keine Kinder mehr. Wir dürfen heilen.
👉🏻Wie wir aus dem Kreislauf aussteigen
Es beginnt mit einem radikalen Akt der Selbstannahme:
Nicht besser, sondern ehrlicher werden.
Nicht perfekter, sondern menschlicher.
🌿Lass' dein Kind erleben, wie man Fehler macht – und trotzdem liebenswert ist.
🌿Erlaube dir selbst, schwach zu sein – und trotzdem stark.
🌿Zeige dich ungeschönt – damit dein Kind sieht: Echtheit ist genug.
💭Impulse & Fragen für dich:
Wann hast du zuletzt versucht, „perfekt“ zu sein – für wen eigentlich?
Welche Stimme in dir sagt dir, dass du nicht genug bist?
Welche Rolle(n) spielst du noch – obwohl sie dir längst nicht mehr entsprechen?
Was würdest du dir verzeihen, wenn du dein inneres Kind in den Arm nehmen würdest?
Was möchtest du deinem Kind wirklich weitergeben: ein perfektes Vorbild oder ein echtes Gegenüber?
Und vielleicht die wichtigste Frage:
🔸Was wäre, wenn du nicht mehr kämpfen musst – sondern einfach sein darfst?
Ich bin überzeugt:
🩷Unsere Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören, perfekt sein zu wollen.
Für uns. Für unsere Kinder. Für eine andere Zukunft.🩷
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich selbst aus dieser alten Geschichte zu befreien – ich begleite dich gern.








Kommentare